Sofort­hil­fen für Klein­un­ter­neh­mer in NRW: Land ergänzt Zuschüs­se des Bundes

Sofort­hil­fen für Klein­un­ter­neh­mer in NRW: Land ergänzt Zuschüs­se des Bundes


Umfang­rei­ches Pro­gramm der Bundesregierung

Um Fir­men, Frei­be­ruf­lern und Selbst­stän­di­gen in der Coro­na-Kri­se zu hel­fen, plant die Bun­des­re­gie­rung ein Hilfs­pro­gramm Umfang von mehr als 40.000.000 €. Ein Groß­teil der Gel­der soll als Dar­le­hen ver­ge­ben wer­den. Auch direk­te Zuschüs­se sind im Gespräch.

Klein­un­ter­neh­mer pro­fi­tier­ten bis­her nicht von den bereits beschlos­se­nen Kre­dit­pro­gram­men. Der Bund hat ein umfang­rei­ches Hilfs­pro­gramm beschlos­sen. In die­sem Bei­trag fin­den Sie hier­zu mehr.

Wei­te­re Hil­fe der Lan­des­re­gie­rung NRW

Nun­mehr hat die Lan­des­re­gie­rung in NRW beschlos­sen, das Bun­des­pro­gramm auf­zu­sto­cken. Die Gesamt­hil­fe soll nahe­zu jedem zwei­ten Arbeits­platz zugu­te kommen.

Die Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len beab­sich­tigt, die­se Coro­na Sofort­hil­fen des Bun­des schnellst­mög­lich an die Unter­neh­mer wei­ter zu rei­chen. Dar­über hin­aus plant die Lan­des­re­gie­rung das Sofort­pro­gramm des Bun­des auf­zu­sto­cken und zusätz­lich Unter­neh­men mit 10 bis 50 Beschäf­tig­ten Zuschüs­se i.H.v. 25.000 € zu zah­len die ent­spre­chen­de Vor­la­ge wird durch den Wirt­schafts­mi­nis­ter Pro­fes­sor Dr. Andre­as Pink­wart und dem Minis­ter der Finan­zen Lutz Lie­nen­käm­per am 24.03.2020 dem Lan­des­ka­bi­nett vorgestellt.

Hier­zu Wirt­schafts- und Digi­tal­mi­nis­ter Andre­as Pinkwart:

Die klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men spie­len eine Schlüs­sel­rol­le in der nord­rhein-west­fä­li­schen Wirt­schaft. Nahe­zu die Hälf­te der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ist in die­sen Betrie­ben beschäf­tigt. Des­halb begrü­ßen wir die umfas­sen­den Hil­fen, die der Bund für KMU und Solo-Selbst­stän­di­ge nun bereit­stellt. Wir wol­len dar­über hin­aus die Unter­neh­men mit zehn bis 50 Beschäf­tig­ten durch direk­te Zuschüs­se vor Finan­zie­rungs­eng­päs­sen bewah­ren und die Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, dass sie ihr bewähr­tes Per­so­nal behal­ten kön­nen. Nur so kön­nen sie nach der Kri­se am Auf­schwung teilhaben

Umfang­rei­che Pro­gram­me zur Liquiditätssicherung

Die Abstim­mun­gen zwi­schen Land und Bund über die Pro­gramm­richt­li­ni­en und das Antrags­ver­fah­ren lau­fen. Nord­rhein-West­fa­len stellt Unter­neh­men dar­über hin­aus umfang­rei­che Ange­bo­te zur Liqui­di­täts­si­che­rung zur Verfügung:

  • Bürg­schaf­ten: In Nord­rhein-West­fa­len ste­hen die Bürg­schafts­bank NRW (bis 2,5 Mio. Euro pro Unter­neh­men) und das Lan­des­bürg­schafts­pro­gramm (ab 2,5 Mio. Euro) bereit, um Kre­di­te zu besi­chern. Die Bürg­schafts­bank ermög­licht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft.
  • Steu­er­stun­dun­gen: Die Finanz­ver­wal­tung kommt von der Kri­se betrof­fe­nen Unter­neh­men auf Antrag mit zins­lo­sen Steu­er­stun­dun­gen (Einkommen‑, Kör­per­schaft- und Umsatz­steu­er) und der Her­ab­set­zung von Vor­aus­zah­lun­gen (Einkommen‑, Kör­per­schaft- und Gewer­be­steu­er) ent­ge­gen und nutzt ihren Ermes­sens­spiel­raum zu Guns­ten der Steu­er­pflich­ti­gen wei­test Mög­lich aus. Für Anträ­ge steht ab sofort ein stark ver­ein­fach­tes Antrags­for­mu­lar zur Verfügung.
  • Ent­schä­di­gun­gen für Qua­ran­tä­ne: Soll­te wegen des Coro­na-Virus ein Tätig­keits­ver­bot, z.B. Qua­ran­tä­ne, aus­ge­spro­chen wer­den, kön­nen Betrie­be eine Ent­schä­di­gung für die Fort­zah­lung von Löh­nen und Gehäl­tern bei den Land­schafts­ver­bän­den Rhein­land und West­fa­len-Lip­pe beantragen.
  • Betei­li­gungs­ka­pi­tal für Klein­un­ter­neh­men: Der „Mikro­mez­za­n­in­fonds Deutsch­land“ kann ohne Ein­schal­tung der Haus­bank und ohne Sicher­hei­ten stil­le Betei­li­gun­gen ein­ge­hen (max. 75.000 Euro). Rich­tet sich an klei­ne Unter­neh­men, Grün­dun­gen und spe­zi­el­le Ziel­grup­pen (u.a. Unter­neh­men, die aus­bil­den sowie Grün­dun­gen aus der Arbeits­lo­sig­keit). (Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung auf http://wirtschaft.nrw.de)

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