Kün­di­gung im Arbeits­recht

Kün­di­gung im Arbeits­recht: Ihr Fach­an­walt für Arbeits­recht in Essen

Die Kün­di­gung im Arbeits­recht bedeu­tet für vie­le Arbeit­neh­mer einen star­ken Ein­schnitt in ihr Leben. Die Wich­tig­keit des Arbeits­plat­zes, der durch eine Kün­di­gung gefähr­det wird, ist dem Gesetz­ge­ber und auch der Gesell­schaft bekannt. Daher kann jeder Arbeit­neh­mer im Wege des Rechts­schut­zes einen Kün­di­gung inner­halb einer Frist von drei Wochen vor dem Arbeits­ge­richt über­prü­fen las­sen.

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  • Kün­di­gun­gen vor dem Arbeits­ge­richt

    Es gibt vie­le Grün­de, damit eine wirk­sa­me Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wer­den kann.   Tat­sa­che ist, dass über die Wirk­sam­keit von Kün­di­gun­gen hef­tig täg­lich vor den Arbeits­ge­rich­ten gestrit­ten wird. Vie­le Fäl­le wer­den von den Arbeits­ge­rich­ten ent­schie­den. Ich ent­schei­de mit Ihnen, ob ein Ver­gleich der rich­ti­ge Weg zur Lösung Ihres Pro­blems ist. Dies kann sein, muss es aber nicht. Die tak­tisch rich­ti­ge Vor­ge­hens­wei­se — gera­de bei der Kün­di­gung — ist wich­tig, um die rich­ti­gen Ergeb­nis­se über­haupt erzie­len zu kön­nen.

  • Grün­de für eine Kün­di­gung

    Die Kün­di­gung des Arbeits­plat­zes kommt für einen Arbeit­neh­mer sel­ten plötz­lich. Sie ist häu­fig das Ergeb­nis vor­her­ge­hen­der Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber. Ihr gehen oft Strei­tig­kei­ten über einen län­ge­ren Zeit­raum vor­aus.  Oft wur­den bereist Abmah­nun­gen erteilt. Wenn die­se ver­ge­bens waren ist die Kün­di­gung das letz­te Mit­tel des Arbeit­ge­bers.

  • Umstruk­tu­rie­rung viel­fa­cher Kün­di­gungs­grund

    Aber auch wenn Umstruk­tu­rie­run­gen des Unter­neh­mens unver­meid­lich wer­den und in der Fol­ge davon Arbeits­plät­ze weg­fal­len, hat auch das oft ein Vor­spiel: Schlech­te Zah­len zwin­gen Arbeit­ge­ber, umzu­struk­tu­rie­ren in Fol­ge des­sen Kün­di­gun­gen aus­zu­spre­chen, um den Betrieb über Was­ser hal­ten zu kön­nen oder auch, um den Gewinn des Unter­neh­mens wei­ter zu stei­gern. Ob die Umstruk­tu­rie­rung rich­tig war, ob Arbeits­plät­ze dadurch ent­fal­len sind und wie vie­le und wer von den betrof­fe­nen Arbeit­neh­mern gehen muss, bleibt dann der gericht­li­chen Über­prü­fung vor­be­hal­ten. Auch wer als Arbeit­neh­mer in die Grup­pe der ver­gleich­ba­ren Arbeit­neh­mer kommt, ist häu­fig Streit­punkt infol­ge einer Kün­di­gung im Arbeits­recht. Wie Sie sich gegen eine sol­che Kün­di­gung weh­ren kön­nen, wer­den wir Ihnen zei­gen.

  • Krank­heit des Arbeit­neh­mers

    Auch der Arbeit­neh­mer, der auf­grund einer Erkran­kung aus der Sicht des Arbeit­ge­bers den Betriebs­ab­lauf stört, bekommt irgend­wann sei­ne Kün­di­gung. Aber meis­tens ist dies nicht so ein­fach, wie der Arbeit­ge­ber sich dies vor­stellt.

  • For­mel­le Feh­ler der Kün­di­gung

    Vie­le for­mel­le Feh­ler kön­nen bei dem Aus­spruch einer Kün­di­gung began­gen wer­den aber auch Arbeits­ge­richts­pro­zes­se ein­fach falsch geführt wer­den, damit Kün­di­gungs­schutz­kla­gen erfolg­reich oder erfolg­los sind. Bei­de – Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer – kön­nen Feh­ler im Pro­zess bege­hen, die über Sieg oder Nie­der­la­ge ent­schei­den. Es ist die Auf­ga­be des (Fach-) Anwalt für Arbeits­recht, die Inter­es­sen des Man­dan­ten wahr­zu­neh­men und durch­zu­set­zen. Dazu ist erfor­der­lich, gera­de auch nach Erhalt einer Kün­di­gung, die Inter­es­sen des Man­dan­ten zu erfor­schen. Soll der Arbeits­platz erhal­ten oder soll eine hohe Abfin­dung aus­ge­han­delt wer­den? Neben dem recht­li­chen sind bei der Prü­fung der Wirk­sam­keit einer Kün­di­gung auch die tat­säch­li­chen Umstän­de, d. h. auch die pri­va­ten Umstän­de sehr bedeut­sam und ent­spre­chend zu gewich­ten.

  • Ein­zel­ne Kün­di­gungs­grün­de des Arbeits­ver­tra­ges

    • die Ände­rungs­kün­di­gung
    • die frist­lo­se Kün­di­gung
    • die per­so­nen­be­ding­te Kün­di­gung
    • die ver­hal­tens­be­ding­te Kün­di­gung
    • die betriebs­be­ding­te Kün­di­gung
    • Kün­di­gung wäh­rend der Krank­heit
    • Kün­di­gung wäh­rend des Urlaubs
  • Kün­di­gung von beson­ders geschütz­ten Arbeit­neh­mern

    Bei der Kün­di­gung von Arbeit­neh­mern, die einen Son­der­kün­di­gungs­schutz haben, hat es der Arbeit­ge­ber in der Regel beson­ders schwer, eine wirk­sa­me Kün­di­gung des Arbeits­ver­tra­ges aus­zu­spre­chen. Hier gilt es, beson­de­re Vor­schrif­ten zu beach­ten. Somit ver­dient der Son­der­kün­di­gungs­schutz von Betriebs­rä­ten, von Eltern, von Schwer­be­hin­der­ten wie auch von Daten­schutz­be­auf­trag­ten und sons­ti­gen, wei­te­ren beson­ders geschütz­ten Arbeit­neh­mern eine geson­der­te Betrach­tung.

0201 — 1029920 (Bera­tung Bun­des­weit)

Sie haben ein Pro­blem mit Ihrem Arbeit­ge­ber? Ich hel­fe Ihnen ger­ne. Ich ste­he Ihnen täg­lich zwi­schen 8 – 20 Uhr Rede und Ant­wort für Ihre Fra­gen. Rufen Sie mich an!

Fach­an­walt Arbeits­recht Essen

Sie sind Arbeit­neh­mer und haben eine Kün­di­gung erhal­ten oder Sie sind Arbeit­ge­ber und wol­len eine Kün­di­gung aus­spre­chen? Sie sind daher im Arbeits­recht auf der Suche nach dem rich­ti­gen Anwalt und stel­len fest, dass es nicht immer leicht ist, den rich­ti­gen Anwalt zu fin­den. Neh­men Sie sich Zeit und stu­die­ren sie die Web­sei­te mei­ner Kanz­lei. Prü­fen Sie die Qua­li­fi­ka­ti­on und mei­ne Berufs­er­fah­rung und sie wer­den bes­ser ver­ste­hen, war­um sie bei einer Ver­tre­tung im Arbeits­recht in Essen bei der Kanz­lei Tholl sehr gut auf­ge­ho­ben sind.

Arbeits­recht – Was ich heu­te für Sie tun kann – als Rechts­an­walt Arbeits­recht Essen!

Egal ob sie Arbeit­ge­ber oder Arbeit­neh­mer, Betriebs­rats­vor­sit­zen­der oder eine Füh­rungs­kraft sind. Als Anwalt für Arbeits­recht beglei­te ich Sie bei allen Fra­gen des Arbeits­rechts ins­be­son­de­re in Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­ren. Ich unter­stüt­ze Sie als Anwalt für Arbeits­recht mit mei­nem wirt­schaft­li­chen know-how um für Sie das best­mög­li­che zu errei­chen.

Arbeits­recht für Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer- kein Wider­spruch!

Die Kanz­lei Tholl ver­tritt nicht nur Arbeit­neh­mer, son­dern auch im glei­chem Umfang Arbeit­ge­ber in Essen, im Ruhr­ge­biet und auch in ganz Deutsch­land. Bei man­chen Man­dan­ten ent­steht hier die Fra­ge, ob dies geht und „kann man so etwas machen?“. Die Ver­tre­tung von Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern ist kein Wider­spruch son­dern im Gegen­teil eine Not­wen­dig­keit, ja sogar eine

Qua­li­fi­ka­ti­on und umfas­sen­de Tätig­keit im Arbeit­recht – Anwalt Arbeits­recht Essen!

Ein Anwalt für Arbeits­recht kann nur dann ein kom­pe­ten­ter und erfah­re­ner Rechts­an­walt für Arbeits­recht sein und gute Ergeb­nis­se bei Ver­hand­lun­gen für sei­ne Man­dan­ten erzie­len, wenn er aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung weiß, wie der jewei­li­ge Geg­ner  denkt und han­delt. Nur wenn ich als Anwalt weiß, wo der jewei­li­ge Geg­ner sei­ne Stär­ke und Schwä­che hat, ins­be­son­de­re wo sei­ne wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen lie­gen, kann ich für Sie aus einer star­ken Posi­ti­on her­aus ver­han­deln. Stel­len Sie sich ein­mal sel­ber die Fra­ge, ob ein von Ihnen beauf­trag­ter Anwalt für Arbeits­recht, wenn er immer nur die eine Sei­te ver­tritt, auch Sie opti­mal ver­tre­ten kann?

Kontakt mit Rechtsanwalt Tholl in Essen

Direk­te Kon­takt­auf­nah­me zum Fach­an­walt Arbeits­recht Essen mög­lich!

Zögern Sie nicht, Kon­takt zu mir auf­zu­neh­men- kos­ten­los und völ­lig unver­bind­lich. Aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Bera­tungs­pra­xis weiß ich, dass arbeits­recht­li­che Pro­ble­me ins­be­son­de­re bei einer Kün­di­gung, eine immense, auch psy­chi­sche Belas­tung dar­stel­len kön­nen.

Ich ste­he Ihnen des­halb – als Rechts­an­walt Arbeits­recht Essen – auch kurz­fris­tig zur Ver­fü­gung, um Sie in Ihrer per­sön­li­chen Situa­ti­on zu ent­las­ten- mei­ne Erfah­rung als Anwalt für Arbeits­recht  wird Ihnen eine wert­vol­le Hil­fe sein.

Jeder Arbeit­neh­mer, jedes Unter­neh­men, jeder Fall im Arbeits­recht ist anders. Als Ihr per­sön­lich enga­gier­ter Bera­ter und Fach­an­walt in Essen, freue ich mich auf Ihre unver­bind­li­che Kon­takt­auf­nah­me:

Jede Rei­se beginnt mit einem ers­ten Schritt. Machen Sie ihn!…

Aktu­el­le Recht­spre­chung

aus dem Arbeits­recht

Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

Kei­ne Ver­zugs­scha­dens­pau­scha­le im Arbeits­recht

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Das BAG hat die Fra­ge beant­wor­tet, ob der Arbeit­ge­ber einen Arbeit­neh­mer auch die Ver­zugs­scha­dens­pau­scha­le i.H.v. 40,00 € gem. § 288 Abs. 5 Satz 1 BGB zah­len muss.
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

BAG: Unan­ge­mes­se­ne Ver­län­ge­rung der Kün­di­gungs­frist

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Eine Bespre­chung des Urteils des BAG v. 26.10.2017 zur Wirk­sam­keit der Ver­län­ge­rung der Kün­di­gungs­fris­ten auf drei Jah­re.
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

LAG Kiel 2017: Ver­dachts­kün­di­gung und Anhö­rung

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Will der Arbeit­ge­ber eine frist­lo­se Kün­di­gung wegen des Ver­dachts einer Pflicht­ver­let­zung aus­spre­chen, setzt dies vor­aus, dass der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer vor Aus­spruch der Kün­di­gun­gen zu den bestehen­den Ver­dachts­mo­men­ten ange­hört hat.…
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

Kür­zung der Wit­wen­ren­te

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Die fast 30 Jah­re jün­ge­re Wit­we wand­te sich mit ihrer Kla­ge gegen die Kür­zung ihrer Wit­wen­ren­te unter ande­rem mit der Begrün­dung, es lie­ge eine unge­recht­fer­tig­te Benach­tei­li­gung wegen des Alters im Sin­ne des AGG vor. Der ehe­ma­li­ge Arbeit­neh­mer…
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

Frist­lo­se Kün­di­gung für gele­gent­li­ches pri­va­tes Sur­fen?

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Arbeit­neh­mer kön­nen nicht auf­grund kurz­wei­li­gen pri­va­ten Sur­fens im Büro frist­los ent­las­sen wer­den, solan­ge sie unver­fäng­li­che Sei­ten auf­ge­ru­fen haben. Eine Büro­kauf­frau erhielt die frist­lo­se Kün­di­gung. Als Kün­di­gungs­grund war ihre…
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung und Trun­ken­heits­fahrt

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Das Arbeits­ge­richt Düs­sel­dorf muss­te über die außer­dienst­li­che Trun­ken­heits­fahrt eines Auto­ver­käu­fers und die sich dar­an anschlie­ßen­de außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ent­schei­den. Nach dem Arbeits­ge­richt Düs­sel­dorf wird ein Ver­hal­ten kün­di­gungs­re­le­vant,…
Aufhebungsvertrag und Fairnessgebitdirkt­holl

BAG: Note “befrie­di­gend” im Arbeits­zeug­nis — Bes­se­re Beno­tung nur nach Nach­weis

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Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 18.11.2014 — 9 AZR 584/13 Befin­det sich in einem Arbeits­zeug­nis die For­mu­lie­rung “zur vol­len Zufrie­den­heit”, beschei­nigt der Arbeit­ge­ber eine Schul­no­te “befrie­di­gend”. Begehrt der Arbeit­neh­mer eine bes­se­re…