Rechts­an­walt Dirk Tholl
Fach­an­walt für Insolvenzrecht
Fach­an­walt für Arbeitsrecht

Ausgezeichnet.org

Huys­se­n­al­lee 85
45128 Essen
Tel. 0201.1029920

Ausgezeichnet.org

Aktu­el­les

Erzwin­gungs­haft im eröff­ne­ten Insolvenzverfahren

Das Land­ge­richt Stutt­gart hat sich mit der Fra­ge befasst, ob im Buß­geld­ver­fah­ren eine Erzwin­gungs­haft gemäß § 96 Abs. 1 OWiG zuläs­sig ist, wenn das Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen des Betrof­fe­nen eröff­net wor­den ist.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge und Restschuldbefreiung

Das Insol­venz­ver­fah­ren wur­de über das Ver­mö­gen des Schuld­ners eröff­net. Nach Eröff­nung zahl­te der Schuld­ner sei­ne pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nicht. Nach erteil­ter Rest­schuld­be­frei­ung ist der Schuld­ner der Auf­fas­sung, dass die nach Eröff­nung ent­stan­de­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge von der Rest­schuld­be­frei­ung umfasst sind. Zu Recht?

Rechts­streit über Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te und Unterbrechnung

Ist ein Rechts­streit über Leis­tun­gen aus einer Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te anhän­gig und wird das Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen des Ren­ten­emp­fän­gers eröff­net, wird die­ser Rechts­streit unter­bro­chen, wenn die Ren­te zumin­dest teil­wei­se pfänd­bar ist.

Rest­schuld­be­frei­ung bei steu­er­li­chem Haftungsbescheid

Die Gemein­de erließ einen Haf­tungs­be­scheid gegen einen ehe­ma­li­gen Geschäfts­füh­rer einer GmbH. Der Geschäfts­füh­rer erhob gegen den Bescheid Wider­spruch und Kla­ge. Dann folg­te die per­sön­li­che Insol­venz des Geschäftsführers.

Rest­schuld­be­frei­ung bei ver­erb­ter Deliktsforderung

Unstrei­tig lag der Fall so, dass die Schuld­ne­rin eine Schuld aus vor­sätz­lich uner­laub­te Anwen­dung geerbt hat­te. Mit dem Tod des Erb­las­sers ist ein gan­zes Ver­mö­gen gemäß § 1922 BGB auf die Schuld­ne­rin übergegangen. 

Strei­chung aus der Archi­tek­ten­lis­te wegen Schulden

Ist ein Archi­tekt wegen feh­len­der Zuver­läs­sig­keit aus der Archi­tek­ten­lis­te zu strei­chen, wenn er bei Über­schul­dung kein trag­fä­hi­ges Sanie­rungs­kon­zept vorlegt?

Stun­dung eines Über­zie­hungs­kre­di­tes wegen COVID 19

Der Über­zie­hungs­kre­dit eines Kun­den wur­de am 15.03.2020 gekün­digt und der Kun­de soll­te den Über­zie­hungs­kre­dit bis zum 31.05.2020 zurück­zah­len. Hier­ge­gen hat er eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung beim Amts­ge­richt Frank­furt bean­tragt. Zu Recht?

Tod des Schuld­ners und Schul­den des Erben

Der Schuld­ner war in die Wohl­ver­hal­tens­pha­se gelangt. Auf Antrag eines Gläu­bi­gers soll­te Ihm jedoch die Rest­schuld­be­frei­ung ver­sagt wer­den. Bevor es zu einer Ent­schei­dung kam, ver­starb der Schuldner.
War das Ver­fah­ren nun­mehr ein­fach zu been­den oder konn­ten die Erben bezüg­lich der Insol­venz­for­de­rung des Schuld­ners eine Rest­schuld­be­frei­ung erhal­ten? Zu die­ser Fall­kon­stel­la­ti­on gibt es nun eine Ent­schei­dung des Amts­ge­richts Dresden.

Zustän­dig­keit der KfG für Insolvenzanfechtungsansprüche

In der Recht­spre­chung gehen die Mei­nun­gen dar­über aus­ein­an­der, ob bei der Insol­venz­an­fech­tung eine Han­dels­sa­che im Sin­ne des §§ 95 Abs. 1 GVG vor­liegt. Im Kern strei­tet man sich um die Fra­ge, ob bei einem auf eine Insol­venz­an­fech­tung gestütz­ten Zah­lungs­an­spruch auf das zugrun­de lie­gen­de Rechts­ge­schäft abzu­stel­len ist.

Coro­na: Unwirk­sa­me frist­lo­se Kün­di­gun­gen mit Video

Coro­na und Insol­venz­an­trags­pflicht: Der Gesetz­ent­wurf zum neu­en COVInsAG

Haf­tung des Geschäfts­füh­rers bei frag­li­cher Besei­ti­gung der Insolvenzreife

Es stellt sich die Fra­ge, inwie­weit ein Geschäfts­füh­rer einer Gesell­schaft für den Scha­den eines Ver­trags­part­ners haf­tet, wenn zwar die Gesell­schaft in der Ver­gan­gen­heit insol­vent war, aber im Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses mit dem Gläu­bi­ger ein Insol­venz­grund auf Grund der Erho­lung der Gesell­schaft nicht mehr vorlag.

Pfän­dung einer Abfin­dung: kon­kre­te Berechnung

Pfän­dung einer Abfin­dung. Wie­viel darf der Schuld­ner behalten?

Urteil im Insolenzrecht

Gerichts­stand für Ansprü­che aus §§ 130a, 177a HGB, § 64 GmbHG

Fak­ti­scher Geschäfts­füh­rer und Haf­tung nach § 43 GmbHG

All­ge­mei­nes Die Haf­tung nach § 43 GmbHG trifft neben dem bestell­ten Geschäfts­füh­rer auch den fak­ti­schen Geschäfts­füh­rer, der ohne Bestel­lung tat­säch­lich Geschäfts­füh­rer­kom­pe­ten­zen wahr­nimmt. (BGH Urt. vom 25.06.2001, II ZR 38/99) Den fak­ti­schen Geschäfts­füh­rer trifft eben­so die Insol­venz­an­trags­pflicht nach § 15 InsO und daher auch die Haf­tung für Zah­lun­gen nach Insol­venz­rei­fe nach § 64 GmbHG. (BGH Urt. […]

Kei­ne Ver­zugs­scha­dens­pau­scha­le im Arbeitsrecht

Muss der Arbeit­ge­ber, der mit Ent­gelt­zah­lun­gen in Ver­zug ist, an einen Arbeit­neh­mer, der ihn ver­klagt, auch die Ver­zugs­scha­dens­pau­scha­le i.H.v. 40,00 € gem. § 288 Abs. 5 Satz 1 BGB zah­len? Ent­schei­dung:Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat sich in sei­ner Ent­schei­dung vom 25.9.2018 – 8 AZR 26/18 gegen die Anwend­bar­keit von § 288 Abs. 5 S. 1 BGB im Arbeits­recht aus­ge­spro­chen. Nach § 12 Abs. […]

SCHUFA Ein­trag nach 6 Mona­ten löschen

Der Klä­ger, des­sen Insol­venz been­det und der die Rest­schuld­be­frei­ung erhal­ten hat­te, ver­lang­te von der Schufa die Löschung eines Insol­venz­hin­wei­ses nach 6 Mona­ten und nicht erst nach 3 Jah­ren. Das Land­ge­richt Frank­furt gab ihm Recht. Der Fall: Im Jah­re 2011 wur­de über das Ver­mö­gen des Klä­gers das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net. Der Klä­ger erhielt im Jah­re 2018 sei­ne Rest­schuld­be­frei­ung. Er holte […]